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Der UNESCO Global Geopark Schwäbische Alb hat eine neue Leitung.
Seit 1. Juli führt Dr. Sandra Teuber die Geschäfte der Non-Profit-Organisation. Die promovierte Geographin will im Bereich Nachhaltigkeit Akzente setzen und den Geopark als albweiten Vernetzungspartner etablieren.

Dr. Sandra Teuber stammt aus Villingen-Schwenningen und studierte an der Universität Tübingen Geographie, Geologie sowie Politikwissenschaften. Nach ihrer Promotion koordinierte sie die letzten vier Jahre an der Universität Tübingen den Sonderforschungsbereich RessourcenKulturen, in dem über 60 Wissenschaftler*innen interdisziplinär zusammenarbeiten. „Auch für den Geopark ist zielgerichtetes Networking elementar. Wenn wir uns mit den vielen Akteuren in den Kommunen und Landkreisen effizient vernetzen, können wir Projekte realisieren, die das Profil der Region schärfen“, erklärt Dr. Sandra Teuber.

Bereits seit vielen Jahren beschäftigt sich Sandra Teuber mit der Agenda 2030 und den Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen. Diese Themen will sie auch im Geopark voranbringen: „Bildung für Nachhaltige Entwicklung ist notwendig, um die Herausforderungen unserer Zeit zu bewältigen. Mit den Geopark-Schulen hat der Geopark bereits ein gutes Fundament gelegt. Es geht nun darum, Menschen weiter für nachhaltiges Denken und Handeln zu sensibilisieren. Wo könnte das besser gelingen als auf der wunderschönen Schwäbischen Alb, deren Landschaft von der UNESCO ausgezeichnet wurde.“

Die Geopark-Bewegung ist noch jung. Erst seit 2015 gibt es UNESCO-Geoparks. Als einer der ersten erhielt auch der Geopark Schwäbische Alb den UNESCO-Titel. Inzwischen gibt es weltweit 169 UNESCO-Geoparks, und das Netzwerk wächst ständig. Mit dem UNESCO-Geopark Thüringen Inselsberg-Dreigleichen wurde im April 2021 der siebte deutsche UNESCO-Geopark ausgezeichnet. Sie alle sind als Teil der UNESCO-Familie den Nachhaltigkeitszielen (sustainable development goals, kurz SDGs) verpflichtet.

Ulrich Ruckh, der im Februar 2021 den Geopark-Vorsitz übernahm, sieht den Geopark für die Zukunft bestens gerüstet. „Wir müssen den Natur- und Kulturraum Schwäbische Alb vor dem Hintergrund der Nachhaltigkeit weiter stärken. Hier kann der Geopark einen wichtigen Beitrag leisten und ist mit der neuen Geschäftsführung ideal besetzt.“